So weit, so gut...

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Das Vogesen- und das Jura-Brevet in ihren verschiedenen Varianten sind die Spielwiese für die Fortgeschrittenen in unserer Disziplin. Die körperlichen Ressourcen wollen sorgfältiger eingeteilt werden. Das Tageslicht reicht nicht aus, um diese Distanzen zu bewältigen, Müdigkeit gesellt sich zur zunehmenden Erschöpfung, man fährt Stunde um Stunde durch unbekannte nächtliche Landschaften, die Versorgungslage ist bescheiden - wenn überhaupt etwas zu finden ist. Unter Umständen steht dann noch die Suche nach einem Schlafplatz an.

Kurz und gut: die Abenteuerlust kommt voll und ganz auf ihre Kosten.

Umso schöner, dass die Bedingungen in der zweiten Hälfte der Serie von 200 bis 600 Kilometer durchaus akzeptabel waren: die Kälte in den Vogesen war kein Spaß, aber zu verkraften, der Gegenwind auf dem weiten Weg ins Schweizer Jura ein Hindernis, aber kein K.O.-Kriterium. Unterm Strich dürfen wir zufrieden sein, wie es war: schön, aufregend, anstrengend, begeisternd.

Viel positives Feeback gab es für die neue Strecke in die Nordvogesen. Sie wird wohl fester Bestandteil werden im Breisgauer Langstrecken-Programm.

Wer noch weiter Abenteuerlust verspürt: Ende September geht es über 1000 Kilometer ans Mittelmeer. Stand jetzt sind noch ein paar wenige Plätze frei.